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15.01.2010
Ehrenplatz für CSI-Sportchef

(wy) Nur die Irin Jessica Kürten, die Weltcupsiegerin 2009 am CSI Zürich, verhinderte am Donnerstagabend wenige Minuten vor Mitternacht mit ihrer Stute Cosma den Sieg des Basler CSI-Sportchefs Hansueli Sprunger im ersten Höhepunkt des CSI Basel.

Der 58-jährige Basler Springreiter startete mit Kepi de Valse als Letzter der 19 im Normalumgang fehlerlos gebliebenen Paare zur Siegerrunde und klassierte sich mit seinem Franzosen-Wallach auf Rang zwei. «Für Minuten schaltete ich das Handy aus und konzentrierte mich auf meine Ritte. Sonst klingelt mein Telefon pausenlos, denn ich bin für viele Teilnehmer der erste Ansprechpartner. Kepi ist kein Stilist, hat aber viel Springvermögen. In der Siegerrunde ging ich Risiken ein und wurde belohnt.» 6000 Franken Prämie und die beste internationale Klassierung seit dem vierten GP-Rang im vergangenen Herbst in Humlikon waren die Belohnung für die besondere Leistung.

Hinterr den beiden ehemaligen deutschen Mannschafts-Olympiasiegern Lars Nieberg und Ludger Beerbaum vermochte sich auch die Schweizer Team-Europameisterin Clarissa Crotta mit ihrem Spitzenpferd Westside im Spitzenfeld als Fünfte zu platzieren. «Ich griff an und wollte gewinnen, kam aber nicht ideal auf die Triple Barre und verschenkte eine Sekunde. Schade. Aber mein Hauptziel in der ersten Saisonhälfte ist ohnehin die Qualifikation für den Weltcupfinal im April in Genf.»

Die Tessinerin hat nach ihrem 13. Platz in Stuttgart erst drei Punkte auf ihrenm Konto. Es fehlen noch mindestens deren 35... «Zwei Schweizer erhalten für den Final in Genf Wild Cards. Neben Steve Guerdat hoffe ich, berücksichtigt zu werden, wenn ich es in den Qualifikationen nicht schaffen sollte.»

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