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07.01.2010
Starbesetzung beim CSI-Start

(wy) Der CSI Basel wartet mit einer Starbesetzung bei seinem internationalen Turnier-Start auf. 20 der 30 bestklassierten Reiter der Weltrangliste sowie die komplette Schweizer Elite und die ehemalige Tennis-Queen Martina Hingis werden sich vom 14. bis 17. Januar in der Basler St. Jakobhalle messen.

Das Teilnehmerfeld für das viertägige Vierstern-Turnier hat kühnste Erwartungen übertroffen. «Es wird ein sportlicher Aufgalopp in grossem Stil, in gepflegter Ambience und mit der Show der Basler Tattoos als Publikumsrenner werden», ist OK-Präsident und CSI-Initiant Willy Bürgin überzeugt, der bei der Première ein Budget von zwei Millionen veranschlagt. Mit 495 000 Franken Preisgeld in neun internationalen Springen lockte Basel die Sattelstars in Scharen an. «Das Echo war gewaltig. Ich wurde täglich mit Anfragen konfrontiert und war gezwungen, mehr Ab- als Zusagen zu erteilen», verriet der Basler Sportchef und Springreiter Hansueli Sprunger.

Das Teilnehmerfeld ist mit 58 Reitern aus 15 Ländern, darunter zahlreichen Titelträgern, Olympiasiegern, Welt- und Europameistern sowie Weltcupsiegern gespickt. Die Schweizer Elite ist mit der kompletten EM-Goldquipe (Clarissa Crotta, Daniel Etter, Steve Guerdat und dem Weltranglisten-Vierten Pius Schwizer) sowie dem wieder ins Championatskader aufgerückten Beat Mändli und dem zehnköpfigen A-Kader lückenlos vertreten.

23 Schweizer dabei
Nebst den Team-Europameistern und Mändli erhalten folgende Schweizer A-Kader-Reiter eine Startgelegenheit: Christina Liebherr, Theo und Werner Muff, Jane Richard, Niklaus Rutschi, Niklaus Schurtenberger, Hansueli Sprunger und seine Tochter Janika Sprunger, Simon e Wettstein und Philipp Züger. Dazu kommen die dem B-Kader angehörenden Amazonen, die SM-Zweite Alexandra Fricker, die von Hansueli Sprunger trainiert wird, und die Freiburgerin Céline Stauffer.

Sechs weitere Schweizer wurden zusätzlich eingeladen, werden aber den mit 220 000 Franken dotierten Grossen Preis der H. Moser & Cie am Sonntagnachmittag nicht bestreiten. Der fünffache Schweizer Meister und Basler Lokalmatador Walter Gabathuler, der EM-Team-Zweite Fabio Crotta, die ehemaligen Equipenreiter Urs Fäh und Paul Freimüller sowie die aufstrebenden Junioren Martin Fuchs und Annina Züger werden nur in den die kleineren internationalen Springen starten.

CSI-Debüt von Martina Hingis
Ihr Schweizer CSI-Debüt im Reitsattel wird Martina Hingis (29) geben. Nach ihrer verbüssten zweijährigen Sperre wegen Kokain-Konsums wird die ehemalige Tennis-Weltranglistenerste, fünffache Grand-Slam-Siegerin und 43-fache Gewinnerin auf der WTA-Tour wird ihr Glück auf Pferdes Rücken in der Amateur-Tour am Donnerstag, Freitag und Samstag versuchen, die mit stattlichen 18 000 Franken dotiert sind. Einige ihrer jungen Gegner(innen) tragen ebenfalls bekannte Namen: Melanie Freimüller, Kevin Melliger und Flaminia Straumann, die Tochter des Basler Grossunternehmers Thomas Straumann.

Die internationale Gilde
Mit den erstklassigen Deutschen Ludger Beerbaum, Marco Kutscher und Lars Nieberg, dem Franzosen Roger-Ives Bost, dem Brasilianer Alvaro Miranda de Neto, dem Ehemann der griechischen Milliarden-Erbin Athina Onassis, seinem Landsmann Bernardo Alves und dem Iren Bill Twomey, dem diesjährigen GP-Sieger am CSIO St. Gallen, wurde das internationale Feld in den letzten Tagen vor dem Start komplettiert.
Bereits Mitte November hatten über die Hälfte der 30-Top-Reiter der Weltrangliste für den 1. CSI Basel zugesagt. Weltmeister Jos Lansink aus Belgien, Europameister Kevin Staut aus Frankreich, der Olympiazweite Rolf-Göran Bengtsson aus Schweden, der Team-Weltmeister und EM-Dritte Albert Zoer aus Holland und die WM-Vierte Edwina Alexander aus Australien kündigen sich ebenso als Publikumsmagneten an wie Aachen-GP-Sieger Dennis Lynch und seine bewährten irischen Landsleute Jessica Kürten und Cian O'Connor. Aus Holland wird zudem Jerome Dubbeldam, der Olympiasieger von Sydney 2000, und der aufstrebende Harry Smolders, der Sieger des diesjährigen, hochdotierten Katar-Open erwartet. Und Penelope Leprevost, die letztjährige grosse Entdeckung am CHIO Aachen, begleitet ihren Lebenspartner Kevin Staut.

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