

Die Visionen eines Pferdemannes
«Ich sehe in Basel einen erfolgreichen internationalen Concours der Springreiter.» – Diese Vision liess den Pferdefan und ehemaligen Springreiter Willy Bürgin nie mehr los.
Im Jahre 2001 machte Willy Bürgin seine Pläne für eine erweiterte Nutzung der Reitsportanlage «Schänzli» für den Springsport publik. 2003 fanden nach langjähriger Pause wieder nationale Springprüfungen bis zur schwersten Kategorie statt. Im Rahmen einer Championats-Qualifikation waren die besten Schweizer Reiter in Basel am Start.
Willy Bürgin überzeugte schliesslich Guy F. Sarasin, der «Vater des Schänzli», von der Notwendigkeit eines Allwetterplatzes als optimale und zukunftsträchtige Lösung. Darauf entstand innert acht Wochen ein Concoursplatz mit internationalen Ausmassen.
Im Jahre 2007 fanden in Basel – nach einem Unterbruch von fast zwei Jahrzehnten – erstmals wieder Schweizer Meisterschaften der Elite, der Jungen Reiter, der Junioren und der Ponyreiter statt. Aufgrund des grossen Erfolges vergab der Schweizerische Verband für Pferdesport (SVPS) die Meisterschaften auch für das Jahr 2008 an Basel. Beide Veranstaltungen sind von den Elite-Springreitern als «Beliebteste Veranstaltung» gewählt worden.
Für Willy Bürgin war damit aber seine Vision nicht vollends umgesetzt. Sein Traum ging weiter. «Ich möchte ein internationales Turnier in Basel», sagte er entschlossen.